Trainernachlese von Thorsten Beckmann zum 2. Spieltag der 2. Mannschaft
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen … Eine Steiergung gegenüber dem Saisonauftakt war zu erkennen, doch das war ehrlich gesagt auch nicht sehr schwer. Es bleibt in allen Bereichen noch viel zu tun, für die vorallem im 2. Durchgang sehr junge Hardter Mannschaft (9 Spieler um die 20).
Der Auftakt war gar nicht einmal schlecht, nach wenigen Minuten kam Dominik Hofmann nach guter Flanke von Jan Witzel frei zum Kopfball, doch der Ball ging neben das Tor. Anschließend präsentierte man sich viel zu weit weg von den Gegenspielern und wirkte bei eigenem Ballbesitz übernervös und stark verunsichert. Ein unnötiger Ballverlust führte dann zum frühen 0:1-Rückstand (15. Minute).
Gerade in dieser Phase unmittelbar vor und nach dem Tor machte es man den Gastgebern sehr einfach und konnte sich nach einem abermaligen leichtfertigen Ballverlust bei Torwart Martin Müller bedanken, dass es beim 0:1 blieb, als er eine 1:1-Situation erfolgreich meisterte.
Etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt fiel dann der 1:1-Ausgleich (29. Minute). Nach einem Freistoß von Nikolai Tautz kam Dominik Hofmann erneut zum Kopfball und verwertete ihn diesmal sicher.
Zu Beginn des 2. Durchgangs dann die beste Hardter Phase. Man baute leichten Druck auf und kam durch Dennis Richter und Jan Witzel zu zwei hochkarätigen Chancen aus nächster Nähe, doch in beiden Fällen fehlte leider die Entschlossenheit.
Ab Mitte der 2. Halbzeit entwickelte sich dann ein Spiel ganz ohne Mittelfeld und es ergaben sich vorallem für die Gastgeber mehrmals große Konterräume, die allerdings allesamt ungenutzt blieben.
Das Endergebnis von 1:1 entspricht auch den Leistungen beider Mannschaften, ein 3:3 wäre auch möglich gewesen, doch ein Sieger hatte dieses Spiel nicht verdient.
Fazit: In Sachen Auftreten untereinander und gegenüber dem Schiedsrichter zeigte sich die Mannschaft gegenüber dem Saisonauftakt disziplinierter, auch wenn hier immer noch Platz nach Oben ist. Ansonsten zeigte das Spiel deutlich, dass noch einiges zu tun ist, um „Dreier“ einzufahren. Hier gilt es in dieser Trainingswoche dran zu arbeiten, um nicht frühzeitig in den Tabellenkeller zu rutschen!